Fallbeispiele aus meiner Praxis

Merlin, 7-jähriger kastrierter Kater

Foto Merlin auf dem Steg

Merlin kam im Dezember 2011 aus dem Tierheim zu mir, wo er seit dem plötzlichen Tod seines Herrchens 7 Monate zuvor lebte. Er war apathisch, abgemagert und schwach. Es war auch relativ schnell zu erkennen, daß er wohl auch aufgrund der Tierheimkost Probleme mit der Verdauung und seinem Stoffwechsel hatte. Ein drohender Darmverschluß in den ersten Tagen konnte mithilfe einer hochpotenzierten homöopathischen Gabe gerade noch abgewendet werden. Danach fing er langsam wieder an zu fressen und „taute auf“. Nach einer dreiwöchigen homöopathischen Leberkur mit vorsichtigem Futterwechsel und regelmäßiger Farblichttherapie für Niere, Leber und Verdauungstrakt (er ist Farbtherapie-Fan!) hat er sich schnell erholt und ist mittlerweile ein starker, robuster Freigängerkater mit Energie und glänzendem, gesundem Fell!

Sabino, 13-jähriger Haflinger-Wallach

Foto Barbara Maier

Sabino ist ein sehr sportlicher und schlanker Haflinger, der mit seiner Besitzerin regelmäßig Bergtouren und Wanderritte unternimmt. Er kam in meine Praxis, weil er bei einer dieser Touren in einem Bachbett auf den Steinen ausrutschte und sich das Kniegelenk dabei leicht zerrte, was sich dann in einer Lahmheit der Hinterhand zeigte. Sabino wurde seither drei Mal mit einer Kombination aus Osteopathie mit CranioSacraler Therapie sowie Akupunktur und Farblichttherapie behandelt. Schon nach der ersten Behandlung gingen die Beschwerden deutlich zurück, und jede Behandlung bearbeitet noch weitere vorhandene „Baustellen“ am Bewegungsapparat „von Kopf bis Fuß“, damit Sabino für seine geplante große Alpenüberquerung im Oktober 2012 fit ist.

Kälbchen aus Aufzuchtstall

Das damals 5 Monate alte Stierkälbchen war im Alter von 5 Wochen von einem Zuchtstall direkt in den Stall des Tierbesitzers gekommen und litt bereits bei seiner Ankunft an einem chronischen, trockenen Husten, der auch mit Antibiotika und Cortison nur kurzfristig etwas besser wurde. Die Prognose war „unheilbar“. Auffällig war, daß sich bei dem Tier bereits eine sog. Dampfrinne zeigte, die durch die übermäßig angestrengte Bauchmuskulatur bei chronischem Husten auftreten kann. Dies war für mich der ausschlaggebende Faktor bei der Wahl des homöopathischen Mittels, das dann nach anfänglichem „Stocken“ in Kombination mit Laserakupunktur und Osteopathie für die Atmungsorgane auch griff. Ein weiteres homöopathisches Aufbaumittel für die Gesamtkonstitution zusammen mit regelmäßigem Weidegang brachte dann die Heilung, was nicht zuletzt auch an der hervorragenden Unterstützung der Besitzerin lag!

Smilla, 6-jährige weiße Perserkätzin und Ida, 14-jährige apricotfarbene Perserkätzin

Foto Ida und Smilla

Die beiden Katzendamen leben in einem liebevollen und weitläufigen Zuhause – Ida hatte ihren Platz im Haushalt bereits, als nach dem Tod der vorherigen Zweitkatze die Perserkatze Smilla aus dem Tierheim dazu geholt wurde. Ida kam ursprünglich aus einer Tötungsstation in Spanien, wo sie von einem Züchter im Alter von 12 Jahren abgegeben wurde, da sie nicht mehr zur Zucht geeignet war. Smilla wurde als angebliche Fundkatze trächtig im Tierheim abgegeben und hat dort ein totes Junges zur Welt gebracht – vermutlich wurde auch sie davor als Zuchtkatze eingesetzt. Die Tierbesitzer riefen mich an, weil Smilla immer wieder ohne ersichtlichen Grund unkontrolliert und „wie von der Tarantel gestochen“ die mittlerweile taube Ida und auch ihre Menschen massiv attackierte. Das ging so weit, daß die Tierbesitzer sich nicht mehr trauten, die Tiere zusammenkommen zu lassen. Da dies aber nicht der Sinn der so liebevoll geplanten Katzengesellschaft war, wurden beide Katzen von mir homöopathisch behandelt: beide bekamen eine Leberkur, woraufhin Ida bald agiler und selbstbewußter auftrat. Smilla hingegen tat die Kur zwar gut, aber eine Änderung ihres Verhaltens wurde erst durch die aufeinanderfolgenden Gaben zweier passender homöopathischer Mittel erzielt. Unterstützend erhielten beide Katzen die jeweils zum Typ passende Farblichttherapie.